Geschichte & Publikationen

Das uralte Siedlungsgebiet des Maintals war, wie durch Funde bewiesen werden konnte, bereits in der Jungsteinzeit bewohnt. Bandkeramische Zeugnisse des ersten nachweisbaren Kulturkreises sind auch in Himmelstadt belegt.

Im Zuge der fränkischen Landnahme entstand zu Füßen der Burg Imminas, der Tochter des Frankenherzogs Hetan, in der Nähe des heutigen Friedhofes der nach Immina benannte Ort „Immestat“.

Immina war eine Enkelin von Gosbert und Gailana und führte, in Gemeinschaft mit gleich gesinnten Frauen, ein fast klösterliches Leben, bis sie die Burg Immestat an Bischof Burkard von Würzburg gegen das inzwischen errichtete kleine Kloster Karleburg tauschte, wo sie auch 741 verstarb. Sie war die letzte aus dem Geschlecht Radulfs, dem Sohn des Chamar aus Burgund, der 632 Herzog von Thüringen war.

Der Flurname „Burkardstuhl“ deutet auf die Lage der ehemaligen Burg des Würzburger Bischofs hin. Zum ersten Mal wird Immestat in einer Schenkungsurkunde erwähnt, die am 23. September 820 abgefasst wurde.

2017
Auszeichung mit dem „Heimatpreis Unterfranken“ für 30 Jahre ehrenamtliches Engagement für das Weihnachtspostamt durch Heimatminister Markus Söder.

2012
Nach dem Aktionsjahr „Himmelstadt blüht auf“ wird Himmelstadt zum Bundessieger „Der ideale Ort 2012“ gewählt.

2011/2012
Das neue Pfarrzentrum „Sel. Immina“ wird auf den Grundmauern der ehemaligen St.-Immina-Gedächtniskirche errichtet und am 11. Mai 2012 eingeweiht.

2010
Profanierung und Abriss der St.-Immina-Gedächtniskirche

2010
Himmelstadt wird Sieger des Wettbewerbs „Coolste Gemeinde Mainfrankens“ des Radiosenders „Radio Gong“

2007
Eröffnung des 1. Philatelistenlehrpfades

2006/2008
Sanierung des Kindergartens

1996/1997
Bau der neuen Grundschule

1990 – 2000
Renovierung und Restaurierung der Julius Echter Kirche „St. Jakobus“ unter der Leitung des „Födervereins zur Erhaltung der Julius-Echter-Kirche“. Am 13. Mai 2000 feierliche Wiedereinweihung.

1989
Die Gemeinde beschließt die Erweiterung des Gewerbegebiets an der B 27

1986
Poststelle wird Weihnachtspostamt

1981/1982
Bau der Mehrzweckhalle

1980
Beginn der Dorferneuerung

1979 – 1981
Bau der neuen Mainbrücke

1978
Gründung der Verwaltungsgemeinschaft Zellingen (mit Zellingen, Retzbach, Duttenbrunn, Retzstadt, Thüngen und Himmelstadt)

1974
Neubau des Rathauses

1974
Neubau des Kindergartens

1974
Auflösung der Schule

1963 – 1965
Bau der Immina-Gedächtniskirche

1952 – 1954
Bau der Turnhalle (wurde 1981 für den Bau der Mehrzweckhalle abgerissen)

1946 – 1948
Wiederaufbau der Mainbrücke

1945
Die Brücke wird auf Befehl der Deutschen Wehrmachtsführung am 28.03.1945 gesprengt.

1940
Die neue Mainschleuse wird in Betrieb genommen.

1935/1937
Die Staustufe mit Schleuse und Wasserkraftwerk werden errichtet.

1929 – 1931
Bau der Kinderbewahranstalt (Kindergarten)

1926
Drei Mädchen berichten von mehreren Muttergotteserscheinungen am Waldrand. Es folgte ein Pilgerstrom. Die Erscheinung wurde jedoch von Bischof Matthias Ehrenfried nicht anerkannt und alle Veranstaltungen am Erscheinungsort untersagt.

1924
Erstes Wohnhaus auf der rechten Mainseite

1907
Die von der Fa. Noell & Co. erbaute Eiserne Mainbrücke wird von Bischof Dr. von Schlör eingeweiht.

1899
Errichtung der Eisenbahnstation

1825/1826
Neubaubau eines Schulgebäudes (heute Ärztehaus)

1805
Nach der Säkularisierung wurde der Klosterwald verstaatlicht. Äcker, Wiesen und Gebäude des Klosters wurden an Himmelstadter verkauft. Die Kaufbestätigung erfolgte am 11. November.
Die Fähre über den Main, als immerwährende Einrichtung vom Kloster gelobt, ging nunmehr an die Gemeinde über.

1795
In einer „Seelenbeschreibung“ wird vom geringen Wohlstand der Ortsbewohner berichtet, da ihnen nur schlechte Felder gehören. Ihr Auskommen fanden sie durch das Bestellen der Klosterfelder, durch bescheidenen Feld- und Weinanbau und durch Tagelohnarbeit. Himmelstadt hatte 699 Einwohner in 141 Häusern.

1618 – 1648
Im 30jährigen Krieg war Himmelstadt selbst von Plünderungen und Übergriffen durchziehender Truppen nur wenig getroffen.

1614
Am 13. September wird die Kirche in Gegenwart von Fürstbischof Julius Echter durch Eucharius Sang, Weihbischof von Würzburg zu Ehren des Apostels Jakobus dem Älteren als Kirchenpatron geweiht.

1613
Grundsteinlegung der Julius Echter Kirche „St. Jakobus“

1611
Die Pest wütet in Himmelstadt. Von den damals 400 Einwohnern werden 189 dahingerafft.

1464
Himmelstadt wird im Kapitel Karlstadt als Pfarrei geführt

1313/1330
In zwei Urkunden werden Pfarrer in Himmelstadt erwähnt. Dies lässt vermuten, dass es schon zu dieser Zeit eine Kapelle oder Kirche gegeben hat. Mögliche Spuren der Vergangenheit enthält ein wieder verwendeter Rundbogenstein mit figürlichen Darstellungen im Erdgeschoss des Turmes.

1294
Die erste Gemeindekirche von Himmelstadt, vermutlich eine Filialkirche von Zellingen, wird benannt.

1252/1253
Das Kloster wird wegen anhaltender Überfälle nach Himmelspforten bei Würzburg verlegt, obwohl sich der Landbesitz zu dieser Zeit weiter vergrößert.

1237
Bischof Hermann von Lobdeburg überträgt dem Kloster den Zehnten des Dorfes.

1233
Das Kloster von Graf Mangold von Wilberg erhält einen Weinberg von 8 Morgen

1231
Hermann von Lobdeburg, Bischof von Würzburg, gründet in Himmelstadt das Zisterzienserinnenkloster „Himmelspforten“.

1223
Bischof Otto von Würzburg tauscht mit dem Abt Berwald von Neustadt einige Güter von „Himilstat“.

840
Immestat wird in einer Schenkungsurkunde erwähnt. Diese Urkunde trägt Signum und Siegel des Kaisers Ludwig des Frommen.

820
Am 23. September 820 wird HIMMINESTAT zum ersten Mal in einer Urkunde erwähnt, in welcher ein HRAMUOLF um seines Seelenheiles willen an diesem Tage verschiedene Güter zu HRICHUNTAL und HIMMINESTAT dem Kloster Fulda schenkte.

in 741
Nach dem Tod Imminas geht der Besitz an Burkard, Bischof von Würzburg, über. Schon vorher hat Immina die Burg „Immestat“ gegen das kleine Kloster Karleburg getauscht.

Publikationen

©
Bild: Johannes Haimann

Anlässlich der 1200-Jahrfeier sind verschiedene Publikationen erschinen bzw. in Arbeit.

  • Festschrift „Himmelstadt – 1200 Jahre Geschichte und Geschichten“
    zum Preis von 5,– € im Rathaus während der üblichen Sprechzeiten erhältlich
  • Dialektbuch
    ab sofort zum Preis von 15,– € im Rathaus während der üblichen Sprechzeiten erhältlich
  • Jahresrückblick
    erhältlich ab 2022
  • Chronik „Himmelstadt – Neue Erkenntnisse und Wendepunkte in seiner Geschichte“
    erscheint 2022

Außerdem ist bereits eine Chronik im Jahr 2002 erschienen.

Das uralte Siedlungsgebiet des Maintals war, wie durch Funde bewiesen werden konnte, bereits in der Jungsteinzeit bewohnt. Bandkeramische Zeugnisse des ersten nachweisbaren Kulturkreises sind auch in Himmelstadt belegt.

Im Zuge der fränkischen Landnahme entstand zu Füßen der Burg Imminas, der Tochter des Frankenherzogs Hetan, in der Nähe des heutigen Friedhofes der nach Immina benannte Ort „Immestat“.

Immina war eine Enkelin von Gosbert und Gailana und führte, in Gemeinschaft mit gleich gesinnten Frauen, ein fast klösterliches Leben, bis sie die Burg Immestat an Bischof Burkard von Würzburg gegen das inzwischen errichtete kleine Kloster Karleburg tauschte, wo sie auch 741 verstarb. Sie war die letzte aus dem Geschlecht Radulfs, dem Sohn des Chamar aus Burgund, der 632 Herzog von Thüringen war.

Der Flurname „Burkardstuhl“ deutet auf die Lage der ehemaligen Burg des Würzburger Bischofs hin. Zum ersten Mal wird Immestat in einer Schenkungsurkunde erwähnt, die am 23. September 820 abgefasst wurde.

2017
Auszeichung mit dem „Heimatpreis Unterfranken“ für 30 Jahre ehrenamtliches Engagement für das Weihnachtspostamt durch Heimatminister Markus Söder.

2012
Nach dem Aktionsjahr „Himmelstadt blüht auf“ wird Himmelstadt zum Bundessieger „Der ideale Ort 2012“ gewählt.

2011/2012
Das neue Pfarrzentrum „Sel. Immina“ wird auf den Grundmauern der ehemaligen St.-Immina-Gedächtniskirche errichtet und am 11. Mai 2012 eingeweiht.

2010
Profanierung und Abriss der St.-Immina-Gedächtniskirche

2010
Himmelstadt wird Sieger des Wettbewerbs „Coolste Gemeinde Mainfrankens“ des Radiosenders „Radio Gong“

2007
Eröffnung des 1. Philatelistenlehrpfades

2006/2008
Sanierung des Kindergartens

1996/1997
Bau der neuen Grundschule

1990 – 2000
Renovierung und Restaurierung der Julius Echter Kirche „St. Jakobus“ unter der Leitung des „Födervereins zur Erhaltung der Julius-Echter-Kirche“. Am 13. Mai 2000 feierliche Wiedereinweihung.

1989
Die Gemeinde beschließt die Erweiterung des Gewerbegebiets an der B 27

1986
Poststelle wird Weihnachtspostamt

1981/1982
Bau der Mehrzweckhalle

1980
Beginn der Dorferneuerung

1979 – 1981
Bau der neuen Mainbrücke

1978
Gründung der Verwaltungsgemeinschaft Zellingen (mit Zellingen, Retzbach, Duttenbrunn, Retzstadt, Thüngen und Himmelstadt)

1974
Neubau des Rathauses

1974
Neubau des Kindergartens

1974
Auflösung der Schule

1963 – 1965
Bau der Immina-Gedächtniskirche

1952 – 1954
Bau der Turnhalle (wurde 1981 für den Bau der Mehrzweckhalle abgerissen)

1946 – 1948
Wiederaufbau der Mainbrücke

1945
Die Brücke wird auf Befehl der Deutschen Wehrmachtsführung am 28.03.1945 gesprengt.

1940
Die neue Mainschleuse wird in Betrieb genommen.

1935/1937
Die Staustufe mit Schleuse und Wasserkraftwerk werden errichtet.

1929 – 1931
Bau der Kinderbewahranstalt (Kindergarten)

1926
Drei Mädchen berichten von mehreren Muttergotteserscheinungen am Waldrand. Es folgte ein Pilgerstrom. Die Erscheinung wurde jedoch von Bischof Matthias Ehrenfried nicht anerkannt und alle Veranstaltungen am Erscheinungsort untersagt.

1924
Erstes Wohnhaus auf der rechten Mainseite

1907
Die von der Fa. Noell & Co. erbaute Eiserne Mainbrücke wird von Bischof Dr. von Schlör eingeweiht.

1899
Errichtung der Eisenbahnstation

1825/1826
Neubaubau eines Schulgebäudes (heute Ärztehaus)

1805
Nach der Säkularisierung wurde der Klosterwald verstaatlicht. Äcker, Wiesen und Gebäude des Klosters wurden an Himmelstadter verkauft. Die Kaufbestätigung erfolgte am 11. November.
Die Fähre über den Main, als immerwährende Einrichtung vom Kloster gelobt, ging nunmehr an die Gemeinde über.

1795
In einer „Seelenbeschreibung“ wird vom geringen Wohlstand der Ortsbewohner berichtet, da ihnen nur schlechte Felder gehören. Ihr Auskommen fanden sie durch das Bestellen der Klosterfelder, durch bescheidenen Feld- und Weinanbau und durch Tagelohnarbeit. Himmelstadt hatte 699 Einwohner in 141 Häusern.

1618 – 1648
Im 30jährigen Krieg war Himmelstadt selbst von Plünderungen und Übergriffen durchziehender Truppen nur wenig getroffen.

1614
Am 13. September wird die Kirche in Gegenwart von Fürstbischof Julius Echter durch Eucharius Sang, Weihbischof von Würzburg zu Ehren des Apostels Jakobus dem Älteren als Kirchenpatron geweiht.

1613
Grundsteinlegung der Julius Echter Kirche „St. Jakobus“

1611
Die Pest wütet in Himmelstadt. Von den damals 400 Einwohnern werden 189 dahingerafft.

1464
Himmelstadt wird im Kapitel Karlstadt als Pfarrei geführt

1313/1330
In zwei Urkunden werden Pfarrer in Himmelstadt erwähnt. Dies lässt vermuten, dass es schon zu dieser Zeit eine Kapelle oder Kirche gegeben hat. Mögliche Spuren der Vergangenheit enthält ein wieder verwendeter Rundbogenstein mit figürlichen Darstellungen im Erdgeschoss des Turmes.

1294
Die erste Gemeindekirche von Himmelstadt, vermutlich eine Filialkirche von Zellingen, wird benannt.

1252/1253
Das Kloster wird wegen anhaltender Überfälle nach Himmelspforten bei Würzburg verlegt, obwohl sich der Landbesitz zu dieser Zeit weiter vergrößert.

1237
Bischof Hermann von Lobdeburg überträgt dem Kloster den Zehnten des Dorfes.

1233
Das Kloster von Graf Mangold von Wilberg erhält einen Weinberg von 8 Morgen

1231
Hermann von Lobdeburg, Bischof von Würzburg, gründet in Himmelstadt das Zisterzienserinnenkloster „Himmelspforten“.

1223
Bischof Otto von Würzburg tauscht mit dem Abt Berwald von Neustadt einige Güter von „Himilstat“.

840
Immestat wird in einer Schenkungsurkunde erwähnt. Diese Urkunde trägt Signum und Siegel des Kaisers Ludwig des Frommen.

820
Am 23. September 820 wird HIMMINESTAT zum ersten Mal in einer Urkunde erwähnt, in welcher ein HRAMUOLF um seines Seelenheiles willen an diesem Tage verschiedene Güter zu HRICHUNTAL und HIMMINESTAT dem Kloster Fulda schenkte.

in 741
Nach dem Tod Imminas geht der Besitz an Burkard, Bischof von Würzburg, über. Schon vorher hat Immina die Burg „Immestat“ gegen das kleine Kloster Karleburg getauscht.

Publikationen

©
Bild: Johannes Haimann

Anlässlich der 1200-Jahrfeier sind verschiedene Publikationen erschinen bzw. in Arbeit.

  • Festschrift „Himmelstadt – 1200 Jahre Geschichte und Geschichten“
    zum Preis von 5,– € im Rathaus während der üblichen Sprechzeiten erhältlich
  • Dialektbuch
    ab sofort zum Preis von 15,– € im Rathaus während der üblichen Sprechzeiten erhältlich
  • Jahresrückblick
    erhältlich ab 2022
  • Chronik „Himmelstadt – Neue Erkenntnisse und Wendepunkte in seiner Geschichte“
    erscheint 2022

Außerdem ist bereits eine Chronik im Jahr 2002 erschienen.