Vollsperrung der Ortsdurchfahrt Retzbach ab dem 13. April 2026

Aufgrund des Beginns des letzten Bauabschnitts in der Kolpingstraße wird die Ortsdurchfahrt Retzbach nach der Winterpause erneut für den Verkehr voll gesperrt. Die Arbeiten beginnen am Montag, den 13.04.2026, und werden voraussichtlich ca. 4 Monate (bis Mitte August) andauern.

Verkehrseinschränkungen und Umleitungen

  • Beschränkungen: Für die Bergstraße und Heckenstraße gilt ein Verbot für Fahrzeuge über 3,5 t (ausgenommen Lieferverkehr).
  • Sperrbereich: Die Kreisstraße MSP 7 ist im Bereich der Kreuzung „An der Hecke“ / „Heckenstraße“ voll gesperrt.
  • Überörtliche Umleitung: Der Verkehr wird großräumig von Retzbach über Thüngen, Arnstein und Gramschatz nach Retzstadt (und umgekehrt) umgeleitet.
  • Innerörtlicher Verkehr: Eine Umfahrung innerhalb von Retzbach ist nicht möglich. Es wird wieder eine Einbahnstraßenregelung im Altort-Bereich (Bergstraße und Oberdorfstraße) eingerichtet, wobei Radfahrer hiervon ausgenommen sind.

Änderungen bei den Buslinien

Die Vollsperrung hat erhebliche Auswirkungen auf die Buslinien 610 und 613 S:

  • Schülerverkehr Himmelstadt: Schülerinnen und Schüler aus Himmelstadt werden während der Bauzeit über Laudenbach befördert. Es wird jedoch dringend empfohlen, nach Möglichkeit auf die Züge der Deutschen Bahn von und nach Himmelstadt auszuweichen.
  • Schülerverkehr nach Karlstadt: Retzbacher Schulkinder mit Ziel Karlstadt müssen die Bahnverbindung nutzen.
  • Bahnhof Retzbach: Um den Bahnhof weiterhin bedienen zu können, verkehren von Retzstadt aus 21-Sitzer-Zubringerbusse. Samstags fährt ausschließlich dieser Kleinbus.
  • Fahrtrichtung Würzburg: Busse über Thüngersheim starten direkt am Bahnhof Retzbach mit vorverlegten Abfahrtszeiten.
  • Ersatzhaltestelle: Die Haltestelle für die Grund- und Mittelschule Zellingen wird in die Jahnstraße (Höhe Hausnummer 16) verlegt. Ein Fußweg verbindet diese mit der Straße „An der Hecke“.

Detaillierte Baustellenfahrpläne finden Sie auf der Homepage des Nahverkehrs Mainfranken (NVM) unter www.nahverkehr-mainfranken.de. Gedruckte Fahrpläne sind im Rathaus Zellingen (Zimmer 1) erhältlich.

Information des Wasserwirtschaftsamtes zur Gewässerunterhaltung

Das Wasserwirtschaftsamt Aschaffenburg plant, auch 2026 Unterhaltungsmaßnahmen an Gewässern I. und II. Ordnung durchzuführen. Die Arbeiten erstrecken sich über das gesamte Jahr 2026 und dienen der Sicherstellung des normalen Abflusses, der Pflege und Verjüngung des Gehölzbestands sowie kleineren Räumungs- und Neuanpflanzungsarbeiten, wobei Schonzeiten und ökologische Belange berücksichtigt werden.

Grundstückseigentümer und Anlieger werden gebeten, die Maßnahmen zu dulden, insbesondere wenn vorübergehend Material gelagert oder der Zugang kurzzeitig eingeschränkt wird.

Zudem weist das Amt darauf hin, dass Uferbereiche nicht als Ablageflächen für Garten- oder Hausmüll genutzt werden dürfen und eigenmächtige Baumfällungen zu vermeiden sind.

Einladung zur Bürgerversammlung am 26.03.2026

Am Donnerstag, 26.03.2026, um 19:30 Uhr,
findet in Himmelstadt in der Mehrzweckhalle
die diesjährige Bürgerversammlung statt.

Es ergeht herzliche Einladung.

Herbert Hemmelmann
Erster Bürgermeister

Ergebnisse Kommunalwahl 2026

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

hier finden Sie die vorläufigen Ergebnisse der Wahlen für das Bürgermeisteramt, den Landrat, den Gemeinderat und den Kreistag.

Bürgermeisterwahl 2026

Landratswahl 2026

Gemeinderatswahl 2026

Kreistagswahl 2026

10. Änderung des Flächennutzungsplanes: Bekanntmachung Aufstellungsbeschluss

Bürgerenergiepreis Unterfranken 2026 – Bewerbung jetzt möglich

Die Bayernwerk Netz GmbH und die Regierung von Unterfranken schreiben auch im Jahr 2026 den Bürgerenergiepreis Unterfranken aus. Der Preis wird seit 13 Jahren vergeben und würdigt besonderes Engagement für die Energiezukunft vor Ort. Insgesamt stehen 12.000 Euro Preisgeld zur Verfügung, die auf mehrere Preisträgerinnen und Preisträger verteilt werden.

Ausgezeichnet werden Personen und Initiativen aus Unterfranken, die sich in besonderer Weise für die Energiewende einsetzen. Prämiert werden dabei sowohl konkrete Projekte als auch Ideen, die einen nachhaltigen Umgang mit Energie und Ressourcen fördern und als Vorbild für andere dienen können.

Auszeichnung für alle Generationen

Bewerben können sich Privatpersonen, Vereine, Institutionen, Schulen und Kindergärten. Die eingereichten Beiträge können unterschiedliche Formen haben. Dazu zählen beispielsweise Maßnahmen zur Energieeinsparung, Umwelt- und Nachhaltigkeitsprojekte oder Aktionen zu Themen wie Müll- und Plastikvermeidung sowie ein bewusster Umgang mit Lebensmitteln.

Bewerbung und Teilnahmebedingungen

Die Teilnahmebedingungen, das Online-Bewerbungsformular sowie Videos der ausgezeichneten Projekte aus den Vorjahren sind online abrufbar. Alle Bewerbungen, die bis zum 22. Mai 2026 eingereicht werden, werden in dieser Bewerbungsrunde berücksichtigt. Später eingehende Bewerbungen fließen automatisch in die Auswahl des Folgejahres ein.

Die Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger erfolgt durch eine Fachjury, die auch über die Verteilung und Höhe des jeweiligen Preisgeldes entscheidet.

Kontakt

Fragen zum Bewerbungsverfahren beantwortet die Projektverantwortliche des Bayernwerks:
Annette Vogel
Telefon: 09 21 / 2 85-20 82
E-Mail: annette.vogel@bayernwerk.de

Lilly Schäfer aus Himmelstadt feiert 101. Geburtstag

Ein außergewöhnliches Jubiläum durfte am 20. November in Himmelstadt gefeiert werden: Lilly Schäfer wurde 101 Jahre alt. Bürgermeister Herbert Hemmelmann und Landrätin Sabine Sitter ließen es sich nicht nehmen, der Jubilarin persönlich zu gratulieren.

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Foto: Privat

Lilly Schäfer kam am 20. November 1924 als drittes Kind von Alois und Amanda Schäfer im Elternhaus in der Triebstraße zur Welt. Schon als Mädchen packte sie selbstverständlich im Haushalt mit an – eine Haltung, die sie ihr Leben lang begleitete. Nach dem Krieg half sie zudem bei der Betreuung von Pflegekindern, die im Ort untergebracht waren.

1951 heiratete sie Alfred Schäfer. Gemeinsam gründeten sie eine Familie mit einem Sohn und einer Tochter, die sie genau an ihrem 30. Geburtstag zur Welt brachte. Zum Erwerbsleben der Jubilarin gehörte die Arbeit im Gemeindewald sowie auf den Feldern örtlicher Landwirte.

Über viele Jahre stand sie bei Veranstaltungen des Sportvereins zuverlässig in der Küche und engagierte sich tatkräftig bei der Reinigung der Sporthalle. Später begleitete sie ihre Eltern im Alter und war für ihre Enkel eine wichtige Bezugsperson.

Bis heute lebt Lilly Schäfer in ihrem Elternhaus. Ihren Mann Alfred, der vor vier Jahren verstarb, vermisst sie sehr. Geistig ist sie bemerkenswert fit, interessiert sich für das aktuelle Geschehen und greift täglich zur Zeitung. Trotz kleiner körperlicher Einschränkungen meistert sie ihren Alltag nach wie vor weitgehend selbstständig.

Die Gemeinde Himmelstadt wünscht der Jubilarin weiterhin Gesundheit, Freude und viele erfüllte Momente im Kreis ihrer Familie.

Dr. Rainer Schäfer erhält Bundesverdienstkreuz

Am 17. November 2025 hat Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Judith Gerlach in Aschaffenburg acht Bürgerinnen und Bürger aus Bayern mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt – darunter auch Dr. Rainer Schäfer aus Himmelstadt, der sich seit mehr als drei Jahrzehnten in außergewöhnlicher Weise für den Rettungsdienst in Unterfranken sowie für die palliativmedizinische Versorgung in Bayern engagiert.

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Foto: Baye­rische Staats­mi­nis­terium für Gesundheit, Pflege und Prävention

Dr. Schäfer war über viele Jahre Mitglied der Prüfungskommission für den Rettungsdienst in Bayern und setzte sich zudem als Mitglied des Vorstandes sowie als ehrenamtlicher Chefarzt des BRK-Kreisverbandes Main-Spessart ein. Seit 1997 gehört er dem Vorstand des BRK-Bezirksverbandes Unterfranken an und ist dort ehrenamtlicher Chefarzt – verantwortlich für die medizinische Ausbildung im Rettungsdienst und die medizinische Ausrüstung. Besonders intensiv widmet er sich seit vielen Jahren dem Ausbau der palliativmedizinischen Versorgung.

Als Oberarzt im Krankenhaus der Stiftung Juliusspital Würzburg trug Dr. Schäfer ab dem Jahr 2000 maßgeblich zur Errichtung einer Palliativabteilung bei. Bis 2023 war er dort Chefarzt und Leiter der Abteilungen Anästhesie sowie der operativen Intensiv-, Notfall- und Palliativmedizin. Sein engagierter Einsatz führte zur Eröffnung der ersten Palliativstation Unterfrankens – ein Meilenstein, dem bereits wenige Jahre später eine zweite Station folgte. Heute zählt die Einrichtung am Juliusspital zu den größten palliativmedizinischen Zentren in ganz Bayern, was auch Dr. Schäfers engagierter Arbeit zu verdanken ist.

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Foto: Baye­rische Staats­mi­nis­terium für Gesundheit, Pflege und Prävention

Ein besonderes Anliegen ist ihm zudem die Weitergabe seines Wissens. So wurde 2001 am Juliusspital die Akademie für Palliativmedizin, Palliativpflege und Hospizarbeit gegründet, an deren Aufbau Dr. Schäfer entscheidend mitwirkte und bis heute als Dozent und Gestalter tätig ist. Die Akademie genießt überregionale Anerkennung und zieht Teilnehmende aus ganz Deutschland und darüber hinaus an.

Darüber hinaus setzte Dr. Schäfer sich intensiv für die Ausbildung von Medizinern und Pflegekräften in den Bereichen Anästhesie und Intensivmedizin ein. Mit seiner fachlichen Unterstützung konnte 2013 ein Hospiz im Würzburger Stadtteil Sonderau errichtet werden. Seine Pionierarbeit trug wesentlich dazu bei, dass die spezialisierte ambulante palliativmedizinische Versorgung in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen aufgenommen wurde.

Auch hinter den Kulissen leistet Dr. Schäfer seit vielen Jahren wertvolle Arbeit: als ärztlicher Kurator des Palliativ- und Hospizzentrums, als Oberpflegeamtsrat der Stiftung Juliusspital Würzburg, als Mitglied des Stiftungsrats der Bayerischen Stiftung Hospiz sowie seit 2018 als dessen Vorsitzender. Zudem ist er ein hochgeschätztes Mitglied im Expertenkreis für Hospiz- und Palliativversorgung des Bayerischen Gesundheitsministeriums.

In ihrer Laudatio würdigte Ministerin Judith Gerlach Dr. Schäfer als eine Persönlichkeit, die sich ein Leben lang mit außergewöhnlichem Engagement für die palliative Versorgung in Bayern und Deutschland eingesetzt hat. Seine Arbeit habe nachhaltig zum Ausbau und zur hohen Qualität der Versorgung beigetragen. Mit großer Anerkennung überreichte sie ihm das Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland.

Die Gemeinde Himmelstadt gratuliert Dr. Rainer Schäfer herzlich zu dieser besonderen Auszeichnung und dankt ihm für sein herausragendes Wirken zum Wohl der Menschen in Unterfranken und weit darüber hinaus.

Chlorung des Trinkwassers in Himmelstadt beendet

Nach sorgfältiger Prüfung durch das Gesundheitsamt Main-Spessart und in enger Abstimmung mit dem zuständigen Wasserversorgungsunternehmen konnte die Chlor-Desinfektion im Trinkwassernetz von Himmelstadt eingestellt werden. Die mikrobiologischen Befunde waren durchgehend unauffällig und die Ursache für die Verunreinigung – nach aktuellem Kenntnisstand ein Rohrbruch – konnte zwischenzeitlich behoben werden.

Geringe Mengen des eingesetzten Desinfektionsmittels können sich für eine gewisse Zeit noch im Leitungsnetz befinden. Diese werden mit dem fortlaufenden Wasserverbrauch nach und nach ausgespült.

Zur weiteren Absicherung der Trinkwasserqualität werden in den kommenden Wochen engmaschige und umfassende Kontrolluntersuchungen durchgeführt.

Klage der Gemeinde Himmelstadt gegen Gemeinschaftsunterkunft für Asylsuchende hat Erfolg

Pressemitteilung des Bayerischen Verwaltungsgerichts Würzburg